911 Mit König Ludwig IV. dem Kind stirbt der letzte Karolinger. Ihm folgt der einflussreiche Herzog Konrad I. auf dem ostfränkischen Thron, dem es jedoch nicht gelungen ist ein eigenes Herrschergeschlecht zu gründen.

912 Heinrich I. aus dem Geschlecht der Liudolfinger wird Herzog von Sachsen.

23.11.912 Otto I. wird vermutlich in Wallhausen als Sohn von Heinrich I. und seiner Frau Mathilde geboren

Mai 919 Heinrich I. wird mit Unterstützung der Sachsen und Franken zum König gewählt. Die Bayern haben ihren eigenen König und die Schwaben bleiben der Wahl fern. Damit ist Heinrich I. der erste König, der nicht ein Franke ist, sondern ein Sachse.

924 Errichtung einer Burg auf der Altstadt im Gebiet von Seehausen/Altmark

929 Otto I. wird 17-jährig als Nachfolger seines Vaters Heinrich I. bestimmt und heiratet im gleichen Jahr Editha von Wessex, Tochter des angelsächsischen König. Editha erhält als Morgengabe Magdeburg.

Erste Erwähnung der Burg Walsleben (nahe Osterburg im Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt) durch Thietmar von Merseburg im Zusammenhang mit deren Zerstörung im August 929 durch Elbslawen. Im Gegenzug erobert Heinrich I die Burg Lenzen (Elbe).

02.07.936 Heinrich I. stirbt mit 60 Jahren in Memleben (Sachsen-Anhalt)

07.08.936 Otto I. wird in der Achener Pfalzkapelle zum König gekrönt. Damit setzt er die Krönungstradition der Karolinger fort.

937 König Otto I. (späterer Otto der Große) gründet das Benediktinerkloster St. Mauritius (Vorgängerbau des Magdeburger Domes)

941 Otto I. der Große schenkt den Mönchen des Benediktinerklosters St. Mauritius die Kirche St. Johannis in Magdeburg

942 Gründung des Stiftes Walbeck durch Lothar II. als Buße

948 Gründung der Bistümer Havelberg und Brandenburg

950 Otto I. der Große schließt Frieden mit dem böhmischen Fürsten Boleslav. Der Fürst muss dem König nun Tribut und Heerfolge leisten.

951 Otto I. besiegt den italienischen König Berengar II. Dieser hält Adelheid von Burgund, die Witwe des vorherigen italienischen Königs, gefangen. Otto I. befreit und heiratet sie. Da Adelheit die Königswürde weitergeben konnte, wurde Otto I durch die Heirat mit ihr König von Italien.

10. August 955 Otto I. gewinnt die Schlacht auf dem Lechfeld gegen die Ungarn. Es ist sein größter militärischer Sieg und damit das Ende der kriegerischen Einfälle der ungarischen Reiterhorden in das Reichsgebiet.

959 Gründung des Nonnenstiftes St. Cyriakus in Gernrode

960 Gründung des Benediktinerinnenklosters Hillersleben (Sachsen-Anhalt)

961 Otto I. lässt seinen sechsjährigen Sohn Otto II. auf dem Hoftag in Worms zum Mitkönig erheben und zu Pfingsten des selben Jahres wird Otto II. in Aachen zum König gekrönt

02. Februar 962 Otto I. und Adelheit werden von Papst Johannes XII. zum Kaiser und Kaiserin gekrönt.

964 Das Dorf Alvensleben (Sachsen-Anhalt) wird erstmals urkundlich erwähnt.

22. Dezember 968 Anselm von Lüttich berichtet von einer Sonnenfinsternis

968 Nachdem auf der Synode von Ravenna im Jahr 967 Magdeburg zum Erzbistum erhoben wurde, wird dieser Beschluss nun umgesetzt. Adalbert von Trier wird erster Erzbischof. Gleichzeitig werden die Bistümer Merseburg, Meißen und Zerbst gegründet und die Bistümer Havelberg und Brandenburg dem Erzbistum Magdeburg unterstellt.

07. Mai 973 Otto I. stirbt in Memleben und wird danach nach Magdeburg verbracht um neben seiner ersten Frau Editha bestattet zu werden

978 Thietmar von Merseburg erwähnt die Reichburg Arneburg (Sachsen-Anhalt), Ersterwähnung im Zusammenhang mit der Einsetzung von Graf Brun als Befehlshaber

983 Slawenaufstand (Lutizenaufstand), die Slawen erobern die Gebiete östlich der Ebe zurück und zerstören dabei die Bischofsitze Havelberg und Brandenburg

21. Mai 996 Otto III. wird von Papst Gregor V. zum Kaiser gekrönt

997 Zerstörung des Klosters Hillersleben (Sachsen-Anhalt) durch Slawen

02. April 999 Silvester II. wird Papst

16. Dezember 999 Adelheid von Burgund (Witwe Otto I.) stirbt im Kloster Selz im Elsass